Reportage: In den Gassen von Fès

Willkommen in Fès, dem kulturellen und religiösen Zentrum Marokkos.  Die Stadt wurde vor rund 1000 Jahren von Moulay Idriss gegründet, das Leben hier spielt sich in den Tiefen des Gassenlabyrinths ab, in das sich mehr als 100.000 Wohnungen drängen.

Wo eine der mitunter nicht einmal 40 Zentimeter breiten Gassen endet, beginnen zwei neue. Hierhin führt die Dokumentation In den Gassen von Fès.

fez medina(Foto: Filmstill)

Die Dokumentation wirft einen allgemeinen Blick auf die Altstadt von Fès. Die streng islamisch geprägte Architektur führt dort dazu führt, dass man als Besucher vor allem Mauern und Türen sieht. Die Fenster der Häuser zeigen in die Innenräume, damit niemand von außen in die Wohnräume hineinsehen kann.

Die Reportage fängt Facetten des Stadtlebens ein, unter anderem die Lastenträger, das Gerberviertel und die Vieh- und Fellmärkte. Ausgeblendet bleiben so gut wie alle kulturhistorischen Hotspots, wie zum Beispiel die Moscheen und Koranschulen. In den Gassen von Fès konzentriert sich stattdessen auf den Teppichhändler Mohammed, dessen Hochzeit von den Vorbereitungen bis zur Zeremonie begleitet wird.

Wer sich Appetit auf eine der schönsten marokkanischen Städte holen will, sollte sich die unaufgeregte Reportage ansehen. Neben beeindruckenden Aufnahmen aus dem Gassengewirr der Innenstadt und mehrerer Wohnhäuser, vermittelt sie auch einen guten Eindruck des religiösen Zentrums Marokkos.

Mehr Dokumentationen und Reportagen über Marokko kannst du in der Mediathek finden.

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