Gerichtsprozess gegen Hooligans nach Ausschreitungen in Casablanca

Demonstrationen mit mehreren hundert Teilnehmenden begleiteten am Dienstag den Prozessauftakt gegen die mutmaßlichen Hooligans, die Mitte April für Ausschreitungen in Casablanca gesorgt haben sollen.

ultras marokko

Vor der Partie in der ersten marokkanischen Liga zwischen FAR Rabat und RAJA Casablanca ist es zu heftigen Ausschreitungen zwischen den Fans gekommen, die auf den Straßen der marokkanischen Großstadt randalierten und dabei Fenster von Bussen, Straßenbahnen und Privatfahrzeugen zerstörten und mehrere Geschäfte beschädigten. Die Polizei nahm mehr als 200 Fußballanhänger fest.

Am ersten Prozesstag gegen die 157 mutmaßlichen Hooligans am 23. April, nur elf Tage nach den Vorfällen, war das Gerichtsgebäude überfüllt. Angehörige und Freunde der Angeklagten forderten deren Freilassung. Insgesamt laufen wegen der Ausschreitungen Verfahren gegen 206 Personen, die vor Gericht von mehr als 100 Anwälten vertreten werden. Der nächste Gerichtstermin ist am 7. Mai.

Das Aufeinandertreffen der beiden Erstligisten endete übrigens mit einem 1:1 Unentschieden.

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