Tag Archives: Unfall

Mietwagen in Marokko und was man wissen sollte, wenn man sich ein Auto ausleiht

Ein eigenes Fahrzeug ist wahnsinnig praktisch, um Marokko selbstständig zu entdecken und auch abgelegene Orte, die verhältnismäßig schlecht angebunden sind, erreichen zu können. Wer nicht gleich über Spanien mit dem eigenen Auto anreisen möchte, kann sich in Marokko problemlos einen Mietwagen ausleihen. 

Keine Frage, mit einem Auto lässt sich Marokko sehr viel freier und flexibler erkunden, als mit dem Bus oder dem Grand Taxi, denn viele sehenswerte Orte wie das Rosental oder die Wasserfälle von Ouzoud sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln häufig nur mühsam zu erreichen. Es gibt in vielen Städten Marokkos zahlreiche lokale und internationale Autovermieter. Das Ausleihen funktioniert ähnlich wie in Europa, die Kosten für einen Mietwagen belaufen sich — abhängig von Leihdauer, Saison, Versicherung und Fahrzeugklasse — auf etwa 20-90 Euro pro Tag.

Mit dem Mietwagen im Hohen Atlas in Marokko

Im Hohen Atlas, (Foto: Trekking Marokko)

Mietwagen vor Ort leihen oder vorab online buchen?

Es gibt viele marokkanische Autoverleiher, bei denen man mit Zeit und gutem Verhandlungsgeschick vor Ort etwas günstigere Preise erzielen kann als bei den renommierten internationalen Vermietern. Read more

Tote und Vermisste nach heftigen Überschwemmungen in Südmarokko

Heftige Regenfälle haben in der vergangenen Woche verheerende Überschwemmungen in Südmarokko verursacht, die bis heute mehr als 35 Menschenleben forderte. Betroffen war vor allem die Provinz Guelmim. Weitere Regenfälle werden angekündigt.

Am Fuß des Antiatlas fielen bei Starkregen in der vergangenen Woche zwischen 80 und 100 Liter Wasser pro Quadratmeter. Die trockenen Böden können nur wenig Wasser aufnehmen, so dass die Regenmassen binnen kürzester Zeit trockene Flussbetten in reißende Flüsse verwandeln konnte. Die schlammigen Fluten brachten Brücken zum Einsturz, unterspülten Straßen, zerstörten Häuser und rissen Autos mit sich.

Naturkatastrophe Überschwemmung in Marokko (Screenshot euronews)

Marokkanische Rettungskräfte waren seitdem mit Hubschraubern und Schlauchbooten im Einsatz, ihre Arbeit wird jedoch durch zahlreiche unpassierbare Straßen erschwert. Besonders tragisch traf diese Naturkatastrophe den Politiker Rashid El Masoudi (PDJ), der 14 Familienangehörige, darunter seine Ehefrau und seine Tochter, in den Fluten verlor. Die Zahl der Todesopfer wird inzwischen auf 35 beziffert, weitere Personen werden noch vermisst.

Verheerende Überschwemmungen zerstören Brücken und machen Straßen unpassierbar Read more

Dear Ayoub, you Did it! Wenn die Touristen den Toubkal hochgeschleppt werden

Mit Führern auf dem DjebelToubkal

Die Besteigung eines Viertausenders ist heutzutage nicht mehr unbedingt eine Frage der körperlichen Fitness, sondern kann theoretisch auch als Dienstleistung erworben werden, wie das folgende Beispiel vom Djebel Toubkal beweist. Read more

Feuer verwüstet Moschee in Taroudannt

Fire Moscque taroudant

(Foto: The View from Fez)

Wie der Blog The View from Fez meldet, brach am vergangenen Dienstag in der Moschee von Taroudannt ein Großbrand aus, der das historische Gebäude, das im 16. Jahrhundert gebaut wurde, stark beschädigte. Ausgelöst worden sei das Feuer durch einen elektrischen Kurzschluss, der einen Teppich in Brand setzte.

Das Feuer konnte durch die örtliche Feuerwehr gelöscht werden, ein Minister kündigte die Restaurierung und den Wiederaufbau der Moschee an. Durch den Brand wurden keine Menschen verletzt oder getötet.

  • The Great Mosque of Taroudant Devastated by Huge Fire (The View from Fez, 08.05.2013)

Wieder Todesopfer bei Busunfällen in Marokko

Wie marokkanische Nachrichtenagentur Morocco World News berichtet, sind bei zwei Busunfällen in den letzten beiden Tagen insgesamt zwölf Menschen getötet und fast 30 Passiere verletzt worden.

bus unglück

Bei einem Zusammenstoß in Südmarokko am Sonntag auf der Straße zwischen Laâyoune und Tarfaya starben fünf junge Marokkaner. Am gestrigen Tag überschlug sich dann ein Bus in der Nähe des Küstenorts El Jadida. Bei dem tragischen Unglück verloren sieben Passagiere ihr Leben, 26 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Marokkos Straßen gelten als gefährlich und es passieren relativ viele Unfälle. Reisende, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, sollten versuchen, mit Bussen der staatlichen CTM-Linie oder mit Fahrzeugen des privaten Anbieters Supratours zu fahren, bei denen Sicherheitsstandards höher geschrieben werden als bei vielen günstigeren privaten Busunternehmen.

(Foto: Rolf van Melis / pixelio.de)

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