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Badeurlaub an der marokkanischen Atlantikküste

Mehr als 2000 Kilometer misst die marokkanische Küste an Mittelmeer und Atlantik. Hunderte Strände laden zu einem Badeurlaub ein, sei es im Anschluss einer Rundreise oder als Fluchtort vor dem deutschen Winter.

Wer an Badeurlaub in Nordafrika denkt, hat meistens Bildern von tunesischen oder ägyptischen Destinationen im Kopf. Doch beide Länder haben zuletzt aufgrund der politischen Lage mit schwindenden Gästezahlen zu kämpfen, während sich Marokko nach wie vor vieler Touristen erfreut, die dem europäischen Winter entkommen wollen.

sidikaouki strand

Am Strand von Sidi Kaouki (Foto: Trekking Marokko, 2011)

Marokko ist zwar vor allem für Berge, Wüsten und Oasen berühmt, für labyrinthartige Souks, historische Architektur und quirlige Medinas, doch an der kilometerlangen Küste, die von der Westsahara bis zur Straße nach Gibraltar und weiter nach Algerien reicht, erstrecken sich hunderte Sandstrände, die für einen Badeurlaub im Anschluss an eine Rundreise prädestiniert sind.

Wassersportler kommen in der “Stadt des Windes” voll auf ihre Kosten

Wer einen Strandurlaub in Marokko verbringen möchte, steht zunächst vor der Qual der Wahl, denn schon an der nördlichen Atlantikküste zwischen Ej Jadida und dem andalusisch geprägten Asilah finden sich zahlreiche schöne Orte, an denen man problemlos eine Woche verbringen könnte. Auch die südmarokkanische Küste hält einige Perlen bereit, zum Beispiel Essaouira. Read more

Reisebericht: Marokko-Umrundung im umgebauten LKW

Mitte Dezember sind Heike und Herrmann aus Hessen mit einem umgebauten LKW nach Marokko aufgebrochen, um während der kommenden Monate bis zur Westsahara vorzustoßen, das Königreich entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zu umrunden und nach Deutschland zurückzufahren. Ein Reisebericht für Offroadfans und Selbstfahrer.

Heike und Hermann sind reiseerfahrende Mittfünfziger, die bislang nicht nur auf anspruchsvolle Touren durch Algerien, Mauretanien, Namibia, Oman, Libyen oder den Jemen zurückblicken können, sondern die seit 1993 bereits sieben Mal in Marokko unterwegs waren und nun zum achten Mal aufgebrochen sind, um das Königreich zu erkunden und ihrer Wüstensehnsucht nachzugeben. Gemeinsam mit ihrem Hund Aspros und dem “HerrMAN” genannten, umgebauten MAN LAEC-LF, sind sie seitdem 5500 Kilometer durch Marokko gefahren.

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(Foto: www.marokko2015.wordpress.com)

Die Anreise führte die beiden Hessen durch Frankreich und Spanien, wo sie von Algeciras nach Tanger übersetzten, die Atlantikküste entlang bis in die Westsahara fuhren und schließlich von dort über den Südosten Marokkos zurück nach Tanger reisten. Inzwischen hat der “HerrMAN” wieder europäischen Asphalt unter den Rädern und die Reise ist nähert sich nach gut zwei Monaten ihrem Ende.

Reisebericht bietet Infos über Pisten und Stellplätze

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Schlafende Schönheit Sidi Ifni

In der ZEIT erschien am 18. März ein lesenswerter Artikel über die marokkanische Küstenstadt Sidi Ifni. Der Ort liegt ungefähr 160 Kilometer südlich von Agadir. Die ehemalige Garnisionsstadt mit dem Beinamen Tor zur Sahara wurde 1934 von den Spaniern erbaut und ist ein schönes Beispiel für Art Déco in Nordafrika.

Einst lebten in Sidi Ifni 15.000 spanische Soldaten mit ihren Familien, die nach der Unabhängigkeit Marokkos und auf internationalen Druck hin 1969 den letzten spanischen Militärstützpunkt Marokkos verließen. Heute leben hier 20.051 Einwohner (Stand 2010). Der größte Wirtschaftszweig ist die Fischindustrie.

sidi ifni(Foto: Trekking in Marokko)

Der Artikel gibt einen schönen Einblick in die geruhsame Stadt, hier geht es zur Online-Version!