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Interview mit „Steppenwolf“ Martin: Schritt für Schritt zur individuellen Rundreise in Marokko – Teil 5

Im fünften Teil der Artikelserie über Rundreisen teilt Martin, der regelmäßig mit seinem geländegängigen „Zebra“ auf eigene Faust unterwegs ist, seine Erfahrungen in Marokko. Seine erlebnisreichen Touren hat er unter dem Pseudonym „Steppenwolf“ in diversen Reiseberichten beschrieben. In diesem ausführlichen Interview schildert er seine Begegnung mit Marokko, erzählt vom NIBRAS-Projekt und gibt Tipps für Selbstfahrer von A wie Ausrüstung bis Z wie Zoll.

rundreisen marokko interview steppenwolf

Teile der Artikelserie:

  1. Einleitung und Überblick
  2. Reisezeit, Routen und Regionen
  3. Anreise, Flug und Fortbewegung
  4. Hotels, Übernachtung und Unterkunft
  5. Interview mit Martin (Der Steppenwolf)

Martin, du bist schon mehrmals mit dem eigenen Fahrzeug in Marokko unterwegs gewesen und hast inzwischen viel von dem Land gesehen. Stell dich und dein Fahrzeug doch mal bitte in wenigen Sätzen denjenigen Lesern vor, die weder dich noch deine Berichte kennen.

Ich bin Baujahr 1957. Nach dem Hauptschulabschluss begann ich eine Ausbildung zum Buch- und Offsetdrucker und arbeitete nach der Ausbildung weitere 6 Jahre. Ich wollte dann einfach mal die Fachschulreife machen. Diese habe ich so recht und schlecht geschafft — war das härteste Jahr meiner Schul- und Studienzeiten. Habe dann gleich die Fachhochschulreife gemacht und danach wieder in meinem gelernten Beruf gearbeitet. Die Voraussetzungen für ein Ingenieurstudium der Druckereitechnik hatte ich ja. Diese Gelegenheit hatte ich dann als “Spätzünder“ genutzt. Danach arbeitete ich verschiedenen Positionen bei einem Druckmaschinenhersteller, einer Verpackungsdruckerei und in Handelsunternehmen. Seit 10 Jahren arbeite im Vertrieb in einem Unternehmen in Tuttlingen.

Mein Reisebegleiter ist das Zebra, das ich jedoch nur für Kurztrips und die herrlichen Reisen nutze. Dies hatte ich mit Folienresten beklebt. In Insiderkreisen ist dieser der Fahrzeugtyp als “Buschtaxi“ bekannt. Es ist ein Toyota Landcruiser der Serie J7. Die genaue Fahrzeugbezeichnung ist Toyota Landcruiser, Typ PZJ 75, Hubraum 3,5l, Motor: 5 Zylinder Diesel, 115 PS, 24 V Bordspannung und Baujahr 1992. Eine Rakete ist das ca. 2,8 Tonnen schwere Zebra nicht. Ich genieße jedoch jeden Kilometer, den ich damit fahre. Dieser Toyota ist ein robustes und elektronikfreies Fahrzeug, das fast überall repariert werden kann. Read more

Wie komme ich von Málaga nach Algeciras?

Wer einen günstigen Flug nach Málaga findet, kann auch mit der Fähre nach Marokko reisen. Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie man nach Algeciras kommt, denn von dort aus fahren die Fähren nach Marokko.

Mit dem Bus von Málaga nach Algeciras

bus malaga

Am Flughafen Málaga  angekommen, nimmt man einen Stadtbus für die 10 km bis ins Zentrum. Dieser kostet etwa 1 Euro. Der Busbahnhof liegt direkt gegenüber des Hauptbahnhofs. Hier gibt es ein Einkaufszentrum, Zeitungen und Süßigkeiten sowie eine Cafeteria und Internet.

Täglich fahren von hier aus knapp 20 Busse nach Algeciras. Die Fahrt dauert zwischen zwei und drei Stunden und kostet nur etwas mehr als 15 Euro.

Auf der Website des Busunternehmens Avanzabus kann man sich über die aktuellen Zeiten informieren und seine Reise entsprechend planen. Eine Fährfahrt von Algeciras nach Tanger gibt es für Fußgänger ab 20 Euro.

Tipp: Anschlussflug nach Melilla oder Marokko

Die Fahrt von Málaga bis Tanger dauert mindestens sechs Stunden und kostet Fußgänger knapp 50 Euro. Schneller und stressfreier lässt sich Marokko allerdings mit einem Anschlussflug nach Melilla, der spanischen Exklave in Marokko, erreichen. Dann startet man seine Reise im Nordosten Marokkos und fährt von dort mit dem Bus oder dem Sammeltaxi über Nador bis nach Fès. Von Málaga gibt es allerdings auch Anschlussflüge direkt nach Marokko, die mitunter ebenfalls sehr günstig sein können.