Reportage: Essaouira, die Stadt des Windes

Das portugisisch geprägte Essaouira ist eine der schönsten Städte Marokkos und gehört zum Pflichtprogramm jeder längeren Reise. Der Ort liegt an der Atlantikküste, etwa 240km nördlich von Agadir. Essaouira trägt nicht umsonst den Beinamen Perle des Atlantiks. 2001 erkannte das auch die UNESCO und nahm die Hafenstadt in die Liste der Weltkulturerbstätten auf.

La Ville du Vent

Essaouira ist in jeder Beziehung durch das Meer geprägt. Das Leben schlägt hier einen langsameren Takt und die Bewohner wirken auf geheimnisvolle Art entschleunigt. Das Stadtbild wird von den weiß-blauen Häusern dominiert, die zusammen ein überschaubares Gassenlabyrinth bilden und den Charme des Vergangenen festhalten. Viele marokkanische Künstler haben ihre Wirkungsstätte hierher verlegt und in der Stadt gibt es zahlreiche Galerien.

Unmittelbar an die Medina schließt sich der Hafen mit den blauen Fischerbooten, den Schiffsbauern und den Fischhändlern an. Dann beginnt der Strand, der kilometerweit nach Süden führt. Hier betritt man Surfrevier, denn die Stadt des Windes bietet Wellenreitern, Kite- und Windsurfern hervorragende Bedingungen. Einige Kilometer weiter, im Ort Sidi Kaouki, soll einst Jimi Hendrix eine Weile gelebt haben.

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Die Schönheiten der Stadt festgehalten

Die arte-Dokumentation Essaouira, Stadt des Windes unternimmt eine Reise in die Stadt und begleitet mehrere Menschen in ihrem Alltag. Unter ihnen eine Europäerin, die mit dem  Lalla Mira das erste Bio-Hotel Marokkos eröffnet hat, ein Surflehrer, eine Henna-Künstlerin und eine weiblich besetzte Gnaoua-Band. Schlussendlich sind sogar ein paar Aufnahmen des berühmten Gnaoua-Festivals zu sehen, das jährlich in Essaouira stattfindet.

Die Doku hält einige wunderschöne Aufnahmen der Stadt fest und weckt die Lust, wieder dorthin zurückzukehren.

Mehr Dokumentationen und Reportagen über Marokko sind in der Mediathek aufgeführt.

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