Wie der Blog The View from Fez meldet, brach am vergangenen Dienstag in der Moschee von Taroudannt ein Großbrand aus, der das historische Gebäude, das im 16. Jahrhundert gebaut wurde, stark beschädigte. Ausgelöst worden sei das Feuer durch einen elektrischen Kurzschluss, der einen Teppich in Brand setzte.
Das Feuer konnte durch die örtliche Feuerwehr gelöscht werden, ein Minister kündigte die Restaurierung und den Wiederaufbau der Moschee an. Durch den Brand wurden keine Menschen verletzt oder getötet.
The Great Mosque of Taroudant Devastated by Huge Fire (The View from Fez, 08.05.2013)
Er hat es wieder getan! Wüstenläufer Mohamad Ahansal, Jahrgang 1973, hat den Marathon des Sables 2013 zum fünften Mal gewonnen und ließ dabei die 979 anderen Teilnehmer des Extremlaufs, der als einer der härtesten der Welt gilt, weit hinter sich.
In der Gesamtwertung führte Ahansal das Feld mit einem Vorsprung von etwa 41 Minuten an und brauchte für die Gesamtstrecke kaum 19 Stunden.
Beim Marathon des Sables transportieren alle Wettkampfteilnehmer ihr Gepäck auf dem Rücken — ausgenommen davon ist das an Stationen gereichte Trinkwasser — und laufen durch die Sahara. Unter den zehn bestplatzierten Läufern sind 4 Marokkaner. Bei den Frauen war Meghan Hicks (USA) die schnellste Athletin, die mit Platz 17 nur fünfeinhalb Stunden Rückstand auf Ahansal auch in der Gesamtwertung gut abschnitt.
Den Ultramarathon findet seit 1986 in Nordafrika statt und wird vom Franzosen Patrick Bauer veranstaltet. Der Lauf gilt wegen des unterschiedlichen Terrains und der heftigen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht als besonders große sportliche und mentale Herausforderung. Aber auch die Umsetzung dieser inzwischen zum Großevent gereiften Veranstaltung, für deren Durchführung unter anderem 120.000 Liter Mineralwasser, 6,5 Kilometer Plastikband, über 450 Helfer, 270 Berberzelte, 100 Geländewagen und zwei Hubschrauber benötigt wurden, gleicht einer logistischen Meisterleistung.
Ein paar Momente des Laufs zeigt dieses englischsprachige Video von Al-Jazeera:
In sieben Tagen legen die rund 850 Teilnehmer des Marathon des Sables fast 250 Kilometer durch die marokkanische Sahara zurück. Die Extremsportler haben dabei ihre gesamte Ausrüstung auf dem Rücken, nur Wasser wird ihnen gestellt.
Den Ultramarathon gibt es seit 1986, er wird seitdem von dem Franzosen Patrick Bauer veranstaltet und gilt nicht nur wegen des schwierigen Terrains zwischen Geröll und Wüstensand als schwerer Extremlauf, sondern verdankt seinen Ruf nicht zuletzt den deutlichen Temperaturunterschieden. Während es nachts mit nur knapp über 0°C relativ kalt ist, klettert das Thermometer in der schattenlosen Wüste schlagartig hoch und quält die Läufer mit über 40°C.
An Verpflegungsstationen gibt es für die sandaffinen Athleten ein offenes Zelt und Wasser, den Rest ihrer Ausrüstung, wie zum Beispiel Nahrung, Schlafsack und das obligatorische Schlangenbiss-Set tragen sie bei sich. Gear-Freaks laufen übrigens mit Gamaschen, um das übermäßige Eindringen von Sand zu verhindern. Fünf Etappen sind zwischen 20 und 40 Kilometer lang, eine sechste, die von den Läuferinnen in knapp zwei Tagen am Stück bewältigt werden muss, misst mehr als 80 Kilometer Länge. Hier weiterlesen! →
Am Ostersonntag folgten mehr als 5000 Marokkaner einem Aufruf zweier Gewerkschaften und gingen bei der größten Demonstration seit langem gemeinsam auf die Straße, um gegen die sozioökonomischen Zustände im Königreich zu protestieren.
Dem Aufruf schlossen sich mehrere Oppositionsparteien und die soziale Bewegung 20. Februar an. Auf Plakaten wurde Premierminister Abdelilah Benkirane (Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung) zum Rücktritt aufgefordert, weil er das Land in den Abgrund führe. Die Veranstalter wollen die Demonstration als Warnung an die gemäßigt-islamistische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung — vormals die größte Oppositionspartei und seit 2011 in der Regierungsverantwortung — verstanden wissen.
An den Themen, die die Leute auf die Straße treiben, hat sich in den vergangenen beiden Jahren wenig geändert: Arbeitslosigkeit, die hohen Lebenserhaltungskosten und Korruption. Wie in vielen Ländern der arabischen Welt ist die Bevölkerung Marokkos sehr jung — das Durchschnittsalter liegt bei 26,9 Jahren (zum Vergleich Deutschland: 44,9) — und die Jugendarbeitslosigkeit ist eines der dringlichsten Probleme, die es eher heute als morgen zu lösen gilt. Viele junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren stehen ohne Jobs da und sind faktisch überqualifiziert. Der Staatsapparat kann kaum mehr Angestellte aufnehmen. Die Strukturen sind verkrustet, Korruption und Nepotismus sind allgegenwärtige Symptome des wirtschaftlichen Lebens. Die Menschen fordern Würde und soziale Sicherheit.
Der Winterschlussverkauf ist eigentlich schon gelaufen, aber beim Versand Unlimited-Outdoor läuft noch immer eine Preissenkungsaktion.
Bis zum 30. April gibt es dort bis zu 50 Prozent Rabatt auf unterschiedliche Bekleidungsartikel von Soft- und Hardshells über Fleece bis zur Funktionsunterwäsche. Außerdem gibt es zum Teil erhebliche Preisnachlässe auf Schuhe, Rucksäcke, Messer, Sonnenbrillen und vieles mehr.
GUTSCHEINE UND KLEINE SPARPOTENZIALE
Mit dem Gutscheincode “nullporto2013″ ist der Versand ab einem Mindestbestellwert von 50 Euro kostenfrei. Mit dem Code “5gratis” gibt es eine 5-Euro-Gutschrift bei einem Mindestbestellwert von 110 Euro und wer für über 180 Euro einkauft, kriegt mit “8gratis” einen Preisnachlass von 8 Euro.
Wie marokkanische Nachrichtenagentur Morocco World News berichtet, sind bei zwei Busunfällen in den letzten beiden Tagen insgesamt zwölf Menschen getötet und fast 30 Passiere verletzt worden.
Bei einem Zusammenstoß in Südmarokko am Sonntag auf der Straße zwischen Laâyoune und Tarfaya starben fünf junge Marokkaner. Am gestrigen Tag überschlug sich dann ein Bus in der Nähe des Küstenorts El Jadida. Bei dem tragischen Unglück verloren sieben Passagiere ihr Leben, 26 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Marokkos Straßen gelten als gefährlich und es passieren relativ viele Unfälle. Reisende, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, sollten versuchen, mit Bussen der staatlichen CTM-Linie oder mit Fahrzeugen des privaten Anbieters Supratours zu fahren, bei denen Sicherheitsstandards höher geschrieben werden als bei vielen günstigeren privaten Busunternehmen.
Derzeit läuft eine Online-Abstimmung für die Preisträgerin des Internationalen Umweltpreises der Yves-Rocher-Fondation. Um die mit 10.000 Euro dotierte Trophée de Femmes konkurrieren mehrere Projekte — ein besonders unterstützenswertes kommt aus Südmarokko.
Die Abstimmung läuft noch bis zum 5. März, ehe drei Tage später, am Internationalen Frauentag, die Preisverleihung stattfindet. Momentan führt ein Projekt aus dem Südosten Marokkos, bei dem eine Frau die Gründung mehrerer Kooperativen anstieß, in denen Frauen gemeinsam Rosen anbauen, weiterverwerten und die produzierten Erzeugnisse verkaufen. In der betreffenden Region im Dades-Tal erwirtschaften sich die Frauen nun auf ökologisch nachhaltige Weise ein eigenes und regelmäßiges Einkommen.
Im folgenden Video stellt Naïma Fdil ihr Projekt näher vor.